Warum sich zwei Rabatte nicht addieren
Berechnen Sie aufeinanderfolgende Rabatte am Restpreis mit 20% und 10%, getrennt von Steuern und Versand.
Methode
Der zweite Rabatt gilt meist für den bereits reduzierten Preis. Deshalb beziehen sich die Prozente auf unterschiedliche Grundwerte. Eine einfache Addition überschätzt die Ersparnis. Prüfen Sie den berechtigten Artikelpreis und die Angebotsbedingungen.
Wandeln Sie jeden Rabatt in einen Restpreisfaktor um: eins minus Dezimalrabatt. Multiplizieren Sie den Ausgangspreis mit beiden Faktoren. Bei uneingeschränkten Prozentrabatten bleibt das Ergebnis beim Vertauschen gleich; Festbeträge und Obergrenzen ändern das Modell.
Bei 100 Ausgangspreis zieht der erste Rabatt von 20% genau 20 ab; 80 bleiben. Zehn Prozent von 80 sind 8, daher bleiben 72. Die Ersparnis beträgt 28 beziehungsweise 28% des Ausgangspreises, nicht 30%.
Daten ansehen
- Ausgangspreis
- 100 100
- Nach erstem Rabatt
- 80 100 × 0.80
- Nach zweitem Rabatt
- 72 80 × 0.90
Rechenbeispiel
Bei 100 Ausgangspreis zieht der erste Rabatt von 20% genau 20 ab; 80 bleiben. Zehn Prozent von 80 sind 8, daher bleiben 72. Die Ersparnis beträgt 28 beziehungsweise 28% des Ausgangspreises, nicht 30%.
Kontrollieren Sie beide Wege: 100 × 0.80 × 0.90 = 72 und 100 × (1 − 0.28) = 72. Ein Angebot mit 30% Rabatt ergäbe 70 vor weiteren Kosten. Für einen Kaufvergleich Steuern und Versand gesondert hinzurechnen.
100 × 0.80 × 0.90 = 72
100 − 72 = 28
28 / 100 × 100 = 28%
Der Rechner legt weder Gutscheinregeln noch Mindestbestellwerte oder Rechnungsrundungen fest. Zwischenergebnisse nicht runden. Ein Rabatt von 100% führt zu null, niemals zu einem negativen Preis.
Daten ansehen
- Ausgangspreis
- 100
- Erster Faktor
- × 0.80
- Zweiter Faktor
- × 0.90
Prüfungen und Grenzen
Der Rechner legt weder Gutscheinregeln noch Mindestbestellwerte oder Rechnungsrundungen fest. Zwischenergebnisse nicht runden. Ein Rabatt von 100% führt zu null, niemals zu einem negativen Preis.
Verwandte Rechner
Quellen: OpenStax — Understand Percent